Deep Voices – ein Stück über Flucht, Erinnerung und Menschlichkeit

Deep Voices – ein Stück über Flucht, Erinnerung und Menschlichkeit

Mittwoch, 27. Mai 2026
20:15 bis 21:30 Uhr

Den Stimmen des Krieges zuhören – eine präzis gesetzte Bühnenrede, basierend auf Tagebüchern aus Gaza. Von und mit Tahani Salim.

Farah war gerade dabei, Tee zuzubereiten, als plötzlich die Welt zusammenbrach und ihre erzwungene Flucht begann. Das Schreiben war ihre Zuflucht: «Es gibt Dinge, die man nur schwer beschreiben kann, weil sie nur die wirklich verstehen, die sie erlebt haben.»
Deep Voices dokumentiert die Zwangsumsiedlung in Gaza von Farah al-Ghoul. Das Stück zeigt Farahs Weg der Vertreibung, den sie mit vielen anderen Frauen teilte, die wie sie Sicherheit suchten, diese aber nie fanden. Deep Voices entstand aus einem Workshop im Dokumentartheater. Die Schicksale anderer Frauen verflechten sich mit Farahs Vertreibungen in Gaza und schaffen eine intime, universelle Erzählung.
Das Stück ist in Arabisch mit Untertitelung in Deutsch und Englisch.

«Deep Voices» zeigt das ThiK im Rahmen der Disput(n)ation 26

Text & Spiel: Tahani Salim
Regie: Sawsan Darwaza
Szenografie: Hala Shihab
Licht-Design & Technische Supervision: Firas Abu Sabbah
Visual & Video Effekte: Nicole Biermaier
Technische Unterstützung: Antje Brückner
Soundeffekte & Musik: Wisam Qatawneh
Englische Übersetzung: Amani Hammad
Untertitel: Karam Ali