Lesung Hilde Link

Lesung Hilde Link

Freitag, 20. März 2026
19:30 bis 21:00 Uhr

Hilde Link liest aus ihrem Debütroman «Kolonialwaren: Schokolade, Tabak und das Kind aus Indonesien» Lesung mit Signierstunde, Büchertisch und Apéro

Ein kleines Mädchen aus Sumatra – ausgestellt wie eine Ware im Schaufenster eines Zürcher Kolonialwarenladens in den 1940er-Jahren. Corinna ist wegen ihrer dunklen Hautfarbe der Blickfang, Symbol für ferne Länder und luxuriöse Exotik. Doch hinter der Fassade liegt eine tragische Geschichte.
Hilde Link erzählt die bewegende Lebensgeschichte und wirft einen schonungslosen Blick auf die zu lange verdrängte koloniale Geschichte der Schweiz.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der «Aktionswoche gegen Rassismus Region Baden».

Eintritt inkl. Apéro: CHF 20.– / 10.– (ermässigt)
Tickets im Vorverkauf vor Ort bei der Stadtbibliothek Baden oder im Info Baden Tourist Office erhältlich.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der «Aktionswoche gegen Rassismus Region Baden».

Über das Buch
Ein kleines Mädchen aus Sumatra – ausgestellt wie eine Ware im Schaufenster eines Zürcher Kolonialwarenladens in den 1940er-Jahren. Corinna ist wegen ihrer dunklen Hautfarbe der Blickfang, Symbol für ferne Länder und luxuriöse Exotik. Doch hinter der Fassade liegt eine tragische Geschichte: Mit sieben Jahren von ihrem Schweizer Vater gewaltsam von ihrer indonesischen Mutter getrennt, in ein Missionsinternat gesteckt und schliesslich mit einer Ladung Tabak in die Schweiz gebracht. Trotz dieser traumatischen Erlebnisse verliert Corinna nie ihren Mut. Die Geschichten von Heidi spenden ihr Trost und Kraft. Heidi wird für sie nicht nur zur Identifikationsfigur, sondern auch zum Symbol für das Überwinden von Widrigkeiten. Corinnas Liebe zu Büchern wird zur Quelle ihrer inneren Stärke.

Über die Autorin
Dr. phil. Hilde Link, geboren in München, studierte Ethnologie, Philosophie und kath. Theologie. Sie arbeitete in Forschung und Lehre an der Freien Universität Berlin, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Pondicherry University Indien und der Università della Svizzera italiana Lugano. Forschungsreisen führten sie nach Indien, Mauritius, Kambodscha und Sumatra. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher, darunter «Indisches Drama. Eine Ethnologin erzählt» (Reimer, 2020). Nach dem Tsunami 2004 gründete sie mit ihrem Mann das mit dem Cusanuspreis ausgezeichnete Prana-Hilfsprojekt. Sie lebt in der Nähe von Lugano und München.

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Eintritt:
Eintritt CHF 20.- / 10.- (ermässigt)