Sonntag, 8. November 2026
16:00 Uhr

«Reflection» ist ein interdisziplinäres Konzert, das neue Kompositionen für Solo-Cello zu einer dynamischen Performance verbindet.

«Reflection» ist ein interdisziplinäres Konzert, das neue Kompositionen für Solo-Cello zu einer dynamischen Performance verbindet. Das Konzert wird an verschiedenen Positionen innerhalb des Konzertraums aufgeführt, um ein immersives audio-visuelles Erlebnis zu schaffen. Durch die szenische Inszenierung von Miriam Götz wird die Musik mitPerformance, Licht, Video und Installationen miteinander verbunden. Die Performance ist ein feministisches Statement und eine Reaktion auf die Sacher-Variationen für Solo-Cello von 1976; ein neuer Zyklus von Cellowerken für ein neues Jahrhundert, der die Veränderungen in der Gesellschaft, der Kultur und der zeitgenössischen Musik fünfzig Jahre später beleuchtet. Durch die Beauftragung von Werken weiblicher und transgender Komponistinnen ist das Projekt ein kuratorisches Statement gegen das patriarchalische Erbe des 20. Jahrhunderts, das das Publikum dazu anregt, über die Herausforderungen bei der Überwindung sexistischer Praktiken in der heutigen Neuen Musik nachzudenken.

Die Kompositionen zelebrieren die Vielfalt der Klänge, Stile und Techniken, die heute vorhanden sind. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Komponistinnen und dem Cellisten Benjamin Coyte, der Einsatz von Elektronik und visuellen Medien sowie das inszenierte, performative Konzept repräsentieren die zeitgenössische Praxis von heute.

Im Programm sind zehn neue Kompositionen von Komponistinnen Michelle Agnes Magalhães, Annie Aries, Carolyn Chen, inti figgis-vizueta, Jenny Hettne, Ezko Kikoutchi, Svetlana Maraš, Naomi Pinnock, Gemma Ragués Pujol und Agata Zubel.

Schweizer Erstaufführung
Benjamin Coyte, Violoncello
Mikael Szafirowski, Klangregie