Georg Aerni: Tessuto / Giampaolo Russo: Süd
Zeit, Wandel und Kontinuität – einmal im Stadtkörper, einmal im Gedächtnis – und eröffnen so unterschiedliche, aber verwandte Perspektiven auf die Schichtung von Raum und Leben.
Vernissage: Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr
Begrüssung: Markus Haas, Gemeindeammann Wettingen
Einführung in die Ausstellung: Catrina Sonderegger, Leiterin Galerie im Gluri Suter Huus
Zeit für Gespräche: Sonntag, 22. März, 13 – 17 Uhr
Anna Ninck, Kunstvermittlerin, beantwortet im Einzelgespräch spontane Fragen
und führt durch die Ausstellung
Finissage mit Buchvernissage: Sonntag, 12. April, 15 Uhr
Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Georg Aerni und Giampaolo Russo,
anschliessend Buchvernissage «SÜD» von Giampaolo Russo, edition clandestin
Georg Aerni (*1959, lebt in Zürich) untersucht in seiner fotografischen Serie Tessuto die Stadt Genua als ein vielschichtig gewachsenes Gefüge. Dabei richtet er seinen Blick auf Infrastrukturbauten in meist hügeligem Gelände, auf Durchdringungen von Vegetation und Architektur, auf Schutzhüllen und Einzäunungen. Der Titel Tessuto – italienisch für Gewebe – verweist auf Aernis Verständnis der Stadt als stoffliche, nicht rein funktional erklärbare Struktur, geprägt von Alterungsspuren, Übergängen und Brüchen. Seine Fotografien zeigen einen bunten Stadtkörper, in dem sich Zeit eingeschrieben hat, der zwischen Zerfall, Reparatur und Erneuerung oszilliert.
Giampaolo Russo (*1974, lebt in Zürich) richtet den Blick auf einen Süden, der sich der Idylle verweigert. Seine Zeichnungen und Bilder lassen Landschaften aus Apulien und aus seinem Atelier in Zürich als Fragmente einer Erinnerung erscheinen, die sich auflöst und neu formiert – geprägt von Abwesenheit, Spannung und innerer Unruhe. Herkunft wird zur Materie, roh und gegenwärtig, ohne Nostalgie und ohne Versöhnung. Russo erzählt von Herkunft und Identität als innerem Geflecht, in dem Ordnung und Unordnung, Regel und Leidenschaft untrennbar verbunden sind. Russos direkte und unvermittelte Bildsprache macht das Sichtbare und das Unbewusste zugleich spürbar.
Beide Positionen verhandeln Zeit, Wandel und Kontinuität – einmal im Stadtkörper, einmal im Gedächtnis – und eröffnen so unterschiedliche, aber verwandte Perspektiven auf die Schichtung von Raum und Leben.
Begrüssung: Markus Haas, Gemeindeammann Wettingen
Einführung in die Ausstellung: Catrina Sonderegger, Leiterin Galerie im Gluri Suter Huus
Zeit für Gespräche: Sonntag, 22. März, 13 – 17 Uhr
Anna Ninck, Kunstvermittlerin, beantwortet im Einzelgespräch spontane Fragen
und führt durch die Ausstellung
Finissage mit Buchvernissage: Sonntag, 12. April, 15 Uhr
Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Georg Aerni und Giampaolo Russo,
anschliessend Buchvernissage «SÜD» von Giampaolo Russo, edition clandestin
Georg Aerni (*1959, lebt in Zürich) untersucht in seiner fotografischen Serie Tessuto die Stadt Genua als ein vielschichtig gewachsenes Gefüge. Dabei richtet er seinen Blick auf Infrastrukturbauten in meist hügeligem Gelände, auf Durchdringungen von Vegetation und Architektur, auf Schutzhüllen und Einzäunungen. Der Titel Tessuto – italienisch für Gewebe – verweist auf Aernis Verständnis der Stadt als stoffliche, nicht rein funktional erklärbare Struktur, geprägt von Alterungsspuren, Übergängen und Brüchen. Seine Fotografien zeigen einen bunten Stadtkörper, in dem sich Zeit eingeschrieben hat, der zwischen Zerfall, Reparatur und Erneuerung oszilliert.
Giampaolo Russo (*1974, lebt in Zürich) richtet den Blick auf einen Süden, der sich der Idylle verweigert. Seine Zeichnungen und Bilder lassen Landschaften aus Apulien und aus seinem Atelier in Zürich als Fragmente einer Erinnerung erscheinen, die sich auflöst und neu formiert – geprägt von Abwesenheit, Spannung und innerer Unruhe. Herkunft wird zur Materie, roh und gegenwärtig, ohne Nostalgie und ohne Versöhnung. Russo erzählt von Herkunft und Identität als innerem Geflecht, in dem Ordnung und Unordnung, Regel und Leidenschaft untrennbar verbunden sind. Russos direkte und unvermittelte Bildsprache macht das Sichtbare und das Unbewusste zugleich spürbar.
Beide Positionen verhandeln Zeit, Wandel und Kontinuität – einmal im Stadtkörper, einmal im Gedächtnis – und eröffnen so unterschiedliche, aber verwandte Perspektiven auf die Schichtung von Raum und Leben.
Datum
22. Februar 2026
- 12. April 2026
So
11:00 - 17:00 Uhr
25. Februar 2026
- 11. April 2026
Mi, Do, Fr, Sa
15:00 - 18:00 Uhr
Bifangstrasse 1
5430 Wettingen
Eintritt
freier Eintritt